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10.02.2026 | Steglitz-Zehlendorf | Grenzkontrollpunkt Dreilinden, nochmal Waldfriedhof Zehlendorf, Yehudi-Menuhin-Park, Gartenstadt Düppel, Museumsdorf Düppel, FU-Gelände und eine Reporterin

„Man ist ewig Opfer seiner eignen Eitelkeiten.“ (Theodor Fontane) – Kalenderspruch des Tages

Zugegebenermaßen bin ich mit meiner Straßen-Idee sehr offen umgegangen, seit ich mir sicher war, sie wirklich umsetzen zu wollen. Sehr viele Menschen wussten davon, bevor ich überhaupt den ersten Schritt getan hatte. Es sprach sich rum und so kam es dazu, dass auch die Presse davon erfuhr und am Sonntag ein wirklich schöner, ganzseitiger Artikel in der Online-Ausgabe Morgenpost Plus erschien und gestern in der Printausgabe der Zeitung.

Auf dem Instagram-Kanal der Morgenpost und Facebook gabs ein kleines Video dazu und natürlich auch Verlinkungen zu dem Artikel. Damit nicht genug, wird der Artikel am Freitag auch in der Berliner Woche zu lesen sein. Ich bin unendlich dankbar für diese mediale Aufmerksamkeit, was sich auch sofort in der Zahl der Blog-Abonnenten und der Follower auf Instagram niedergeschlagen hat. Natürlich untermauern die vielen Interessenbekundungen auch meinen Anspruch an mich selbst! Soweit, so gut, allerdings habe ich nicht mit den vielen freundlichen Kommentaren unter dem Morgenpost-Beitrag gerechnet und schon gar nicht mit den gehässigen. Anfangs ziemlich irritiert davon, war ich kurzzeitig in Versuchung geraten, darauf zu antworten, doch dann habe ich deren Unterhaltungspotential erkannt.

Hier ein paar Kostproben (1:1 mit Rechtschreibfehlern):

  • wenn es ihr gefällt warum nicht..
  • Wenn sie damit glücklich wird, wunderbar. Aber gerade in Ihrem Beruf gibt es soviel tolle Dinge, die man machen kann. Alte Bestände erschließen oder Lesepatin werden usw. Ich freue mich schon auf mein Rentenleben als Bibliothekarin und habe einiges vor. Ich lade die Kollegin gern in unsere Spezialbibliothek nach Lutherstadt Wittenberg ein und vielleicht kommt sie vorbei 😉 Würde mich freuen über eine Kontaktaufnahme, liebes Team bei der Berliner Morgenpost.
  • COOLE AKTION
  • Hatten wir doch schon mit einem Rentner, der alle Straßen mit dem Fahrrad abgefahren ist.
  • Gab es schon bei Wetten das! Und er kannte alle Straßen auswendig
  • Wünsche ihr viel Spaß, Kraft, traumhaftes Wetter und gutes Schuhwerk. 🍀
  • Ich habe einmal gelesen, dass die Straßen Berlins so lang sind wie die Strecke nach New York und zurück…😱
  • Das Straßennetz umfasst ca.5300km. Bei 10km am Tag schafft Sie es in zwei Jahren mit freiem Wochenende 😉👍
  • danach kenntse alle, wa
  • Ist das nicht zu gefährlich
  • Manche Leute haben echt zu viel Langeweile.
  • Ich muss erstmal mal ob ich als Rentner überhaupt noch laufen weil jetzt schon alles kaputt ist
  • Soll Sie doch einfach machen. Interessiert keine Sau.
  • Habe ich in meiner Jugend auch gemacht, besoffen bis ich zu Hause war😝
  • Und morgen muss die Hälfte der Straßen umbenannt werden 😂
  • Hält auf jeden Fall fit. Würde auch gern ein bisschen mit ihr mitlaufen, wenn sie die Straßen bei uns abläuft. Gibt bestimmt ein paar spannende Geschichten. Ist auf jeden Fall ein Projekt für ein paar Jahre.
  • Sie ist jetzt schon erledigt.
  • Laufe immerhin alle Kieze einmal ab.
  • Jeder hat seinen Fetisch 😊
  • Gute Planung spart Wege 😉
  • Okay, wenn es Spaß macht. Aber was ist mit den Autobahn?
  • Aber das schafft sie eh nicht!
  • Vllt fällt ihr was auf und schreibt mal ein paar Dinge auf die von Bedeutung sind!
  • Dann könnte sie schon mal anfangen, indem sie ihrer Kirchengemeinde anbietet, die Gemeindebriefe (monatlich oder vierteljährlich) auszutragen.
  • Ich bin dreißig Jahren in Berlin Taxi gefahren und kenne immer noch nicht alle Straßen 😂
  • Ich glaube 10000 reichen nicht.
  • Das wären dann über 5000 km!
  • sie soll das mal ihrem arzt erzählen 😉 vielleicht hat der eine “ hab mich lieb “ jacke 🤣
  • Warum nicht? Wäre evtl auch ein Projekt für mich, wenn ich noch in Berlin leben würde.
  • Danach sind alle Straßen abgelaufen. Wer schmeißt die dan weg?
  • Tolle Idee 👍
  • Gehen soll ja soooo gesund sein !
  • Ich putze jeden Tag meine Schuhe und Pflege meine Wohnung, auch das wird keinen interessieren!
  • völlig überbewertet. Haushalt Schadensbegrenzung. Küche Feindesland. Schuhe habe ich seit fast 50 Jahren nicht mehr geputzt. Wird auch überbewertet. 😜😂🥴
  • Alles was einem hilft ist 👍
  • Is nüscht andret, als alle U- und S- Bahnstrecken abfahrn.
  • Soll sie machen,was sie vom Abgrund fernhält. Selbstheilung oder der Versuch erfordert emenz viel Wille,Kraft und ebenso der Bereitschaft zur Reise des eigenen Selbst. Tun Sie bitte genau das und lassen Sie uns wissen,ob es Ihnen half. Ganz ganz viel Glück!👏👌
  • Ich besuche alle Friedhofe
  • Wieso verrückt, bin noch bis zu meinen Schlaganfall letztes Jahr fast alles Bussyrecken ,S-Bahnen abgefahren Ja und 2/3 Bahnstrecken
  • Finde ich gut. Mal sehen, wie lange Sie dafür braucht.
  • Klasse Idee! 🙂
  • Oh, um alle zu schaffen, muss sie sehr, sehr alt werden.
  • Ein Freund von mir macht das seit 2016 und hat immer noch nicht alle Straßen abgelaufen.
  • Da hatte die Dame aber keine neue Idee: https://imjustwalkin.com/
  • was ist daran verrückt? Und warum lachen hier manche? Ich finde es durchaus in Ordnung wenn man damit seine Umgebung mal kennenlernt.
  • Die Idee hatte ich auch mal
  • Na da ist lange beschäftigt über Jahre.
  • aber auch auf der Straße kann sie in ein tiefes Loch fallen…
  • Das habe ich auch gemacht ab 2014 und immer weiter und mich über jede besondere Ecke gefreut . Man muss natürlich das besondere sehen und nicht das schlechte. Es gibt so viel kreatives und außergewöhnliches zu sehen. Viel Spaß dabei🙂
  • Ich habe sie alle 1000x abgefahren😅
  • Hmmmm, was es doch für sinnbefreite Aktionen gibt! 🤔🫣 Man könnte in diesem Fall, nur mal so als Gedanke, glatt eher zum tiefen Loch tendieren bzw. raten!! 😂😏
  • Das wird nur mit vielen Ausnahme- und Sondergenehmigungen gelingen. Oft muss man dazu auch nach Brandenburg oder in noch weiteres Ausland und immer gibt es die Chance, dass man nicht mehr zurückkommt. Der Versuch eine optimierte Pfadtheorie sinnerfüllend in der zweiten Lebenshälfe (oder so ähnlich) anzugehen, ist mit kompliziert noch zu einfach umschrieben. Wenn man genügend Auslassungen und Beschränkungen der Sache annimmt, kann man es ja mal versuchen oder halt sagen, dass Spazierengehen mit einem Fotohandy ein Hobby ist. Das machen viele, einzeln und in Gruppen.

Social Media eben. Durch den Zeitungsartikel wurde eine Reporterin des Berliner Rundfunks 91,4 auf das Projekt aufmerksam, schrieb mich gestern an und wir verabredeten uns für heute. Doch dazu weiter unten mehr, jetzt folgt der heutige Tag von Anfang an.

Unbedingt möchte ich den Blick auf den ehemaligen Grenzübergang Dreilinden nachholen, den ich letztens verpasst habe. Außerdem würde ich mir auch gerne die Gedenkstätte für die Opfer des 17. Juni anschauen, die sich auf einer Insel inmitten der Potsdamer Chaussee befindet, direkt an der Stelle, wo diese das sogenannte Autobahn-Kleeblatt überquert. Einen sicheren Fußweg dorthin kann ich vorbereitend nicht finden, denn es gibt an der Stelle keine sichtbaren Gehwege und Überwege, allerdings muss es ja irgendwie möglich sein, zu Fuß dorthin zu gelangen. Auf Experimente will ich mich nicht einlassen und auch die Fotos lassen vermuten, dass man nicht unbedingt direkt vor Ort sein muss, um dieses wichtige Mahnmal zu würdigen. Deswegen entscheide ich mich dafür, von Wannsee aus mit dem 118er Bus daran vorbeizufahren und steige dort aus, wo ich meine letzte Tour beendet hatte. Über den Königsweg peile ich die gleichnamige Brücke an, von der aus man einen wunderbaren Blick über den ehemaligen Grenzkontrollpunkt Dreilinden hat:

Den Informationen auf den Stelen kann ich entnehmen, dass sich im Turm eine Art Museum befindet. Da sich auf der anderen Seite der Brücke ein Weg in diese Richtung schlängelt, treibt mich mein Wissenshunger dorthin, aber der Turm sieht aus der Nähe ziemlich verlassen aus, und auch der Zaun hält potentielle Besucher fern:

Plötzlich erblicke ich in einiger Entfernung einen jungen Mann, der sich durchs Unterholz bewegt und abrupt stehenbleibt, als er mich bemerkt. Kurz starren wir uns an, dann trete ich betont gelassen den Rückzug an. Bloß keine Angst zeigen! Vermutlich war der arme Kerl ganz harmlos und wie ich auf der Suche nach einer abgeschiedenen Stelle im Wald, was sich angesichts der überdurchschnittlich vielen Hunde, die hier mit ihren Herrschaften Gassi gehen, zu einer aufregenden Angelegenheit entwickelt.

Auf dem Königsweg gehts nun zurück in Richtung Gartenstadt und Museumsdorf Düppel, vorbei am Waldfriedhof Zehlendorf. Ich beschließe, ihm und mir eine zweite Chance zu geben und betrete ihn durch den Eingang in der Wasgenstraße. Da jetzt die Sonne rauskommt, wirkt er gleich ein bisschen freundlicher, auch der Italienische Militärfriedhof ist sehr schön gestaltet.

Womit ich aber immer noch hadere, ist die Trauerhalle. Sie wurden nach Plänen von Sergius Ruegenberg und Wolf von Möllendorff gebaut. Ich kann diesem Gebäude nichts Tröstliches abgewinnen und denke, dass es die Verzweiflung der Trauernden eher verstärken muss:

Diese Skulptur hingegen finde ich wunderschön:

Den Friedhof zur gleichen Seite verlassend, grüßt mich direkt gegenüber praktischerweise eine vornehme Seniorenresidenz:

Nun schwenke ich ab in die Gartenstadt Düppel, die selbst zu dieser Jahreszeit wie eine kleine, in sich geschlossene heile Welt im Bullerbü-Flair erscheint. Jede der kleinen Straßen ist anders gestaltet, es gibt nur wenig Dopplungen im Baustil, verschiedene Farbgebungen sorgen für viel Abwechslung. Alle Straßen sind kreuz und quer zusätzlich von Fußwegen durchzogen. Alles wirkt so gemütlich und manchmal werde ich sehr zugewandt und freundlich gegrüßt. Mehrfamilienhäuser wechseln sich mit kleineren ab und ich stelle mir vor, wie wunderschön es hier im Frühling oder Sommer sein muss.

Eingebettet in die Gartenstadt liegt der Yehudi-Menuhin-Park mit einer Informationsstele (Text hier zum Nachlesen). Yehudi Menuhin besuchte den Ort im Oktober 1947, als sich hier ein Durchgangslager für jüdische Holocaust-Überlebende befand – das sogenannte „Düppel-Center“ für „Displaced Persons“ (DPs). Der 1941 neu erbaute Barackenkomplex war ursprünglich durch das Oberkommando des Heeres genutzt worden, später übernahm die US-Armee. Durch seine Namensgebung erinnert der Park an den Besuch des Geigers, der mit einer Reihe von Konzerten verbunden war. Unter dem Druck der sowjetischen Blockade Berlins lösten die Amerikaner das Camp 1948 auf (in meinem Bericht vom 05.02.2026 hatte ich das schon ausführlich beschrieben). Nach dem Abriss der Baracken in den 1970er Jahren wollte man eine Siedlung für 2.500 Wohnungen bauen, aber nach massiven Protesten gegen die Errichtung einer Wohnstadt wurde in den 1980er-Jahren die urbane Siedlung „Gartenstadt Düppel“ gebaut.

Mittlerweile ist es mittags und wie verabredet meldet sich die Reporterin vom Berliner Rundfunk, die ein paar Meter mitlaufen und mir ein paar Fragen stellen möchte. Wir treffen uns vor dem Mochow-Haus, schwenken ab auf den Mutter-Mochow-Weg und sind – anfangs noch ohne Mikro – sofort in ein angeregtes Gespräch über Thüringen vertieft, denn Lisa Wennemer hat einige Zeit dort gewohnt und wie ich anfangs in Berlin den „richtigen“ Wald und die Berge sehr vermisst. Dann besprechen wir kurz, worum es in dem Interview gehen soll. Zwei bis drei Fragen, mehr sind es nicht, denn es wird nur ein kleiner Einschub in der Nachmittagssendung mit Sebastian Oswald. Lisa verabschiedet sich von mir, bevor der Weg zu Ende ist, denn sie muss ja nun zurück ins Studio mit der Aufnahme. Sofort schalte ich mein Hörbuch um auf Radio und lausche aufgeregt dem Programm. Gegen 15:40 Uhr ist es dann soweit. Der Moderator leitet ein mit den Worten, dass man möglichst einen Plan haben sollte, wenn man in Rente geht und dass die ehemalige Bibliothekarin aus der Mark-Twain-Bibliothek in Marzahn genau einen solchen jetzt umsetzt. Dann folgt eine Minute lang das sehr gut gekürzte Gespräch von Lisa Wennemer und mir und schon ist alles vorbei. Mit stolzgeschwellter Brust marschiere ich währenddessen weiter durch die Straßen Am Rohrgarten, Lindenthaler Allee, Lissabonallee, Clauertstraße. Für Abwechslung ist hier gesorgt durch eine Gemeinschafts-Schule, moderne Wohnblocks, Siedlungen, Tierhöfe, das Museumsdorf Düppel (leider noch geschlossen), mehrere Gebäude der Freien Universität, die vorwiegend der tiermedizinischen Forschung dienen, Pferdeklinik, Kleintierklinik und eine offene Justizvollzugsanstalt mit Gärtnerei.

Auch hier entdecke ich wieder die verlassenen Gleise der Stammbahn. Eine Kleingartenanlage geleitet mich bis an die Stadtgrenze, wo ich links abbiege in eine Grünanlage am Krummen Fenn.

Fast wahnsinnig macht mich die Edwin-C.-Diltz-Straße, die ich einfach nicht finden kann. Auf meinem ausgedruckten Plan sieht es so aus, als würde sie schnurgerade das komplette Wohngebiet durchziehen, aber sie ist einfach weg! Die Suche erweitert natürlich die heutige Kilometerzahl und ich gerate kurz in Versuchung, auf das Teufelchen zu hören: „Ist doch egal! Merkt doch niemand! Streiche sie einfach als gelaufen ab!“ Aber mein Ehrgeiz siegt und erinnert mich an Google Maps, mit dessen Hilfe auch diese Straße ehrlich abgehakt werden kann. Später merke ich, dass die vermeintliche Straßenführung ein Knick im Papier war. Übrigens hat die Namensgebung dieser und zwei weiterer Straßen einen wichtigen Hintergrund. Weil das ab 1967 entstehende Neubaugebiet Düppel-Nord auch für amerikanische Familien gebaut wurde, lag es nahe, das US-Hauptquartier in der Clayallee bei der Benennung einiger Straßen mit einzubinden und man einigte sich schließlich auf die Namen von drei amerikanischen Luftbrücken-Opfern, die im Straßenbild geehrt werden sollten. Eine Infostele am Weg erinnert daran.

Hinter dem Fenster eines kleinen Häuschens sitzt ein alter Mann und streckt sein Gesicht der Sonne entgegen. Das ist so ein schöner, lebensfroher Anblick! Weihnachtsschmuck und andere kleine Details schaffen es ebenfalls, mich kurzzeitig von meinem unangenehmen Begleiter namens Fersensporn abzulenken, aber der hat jetzt nach fast zwanzig gelaufenen Kilometern keine Geduld mehr und drängt mich, für heute Schluss zu machen.

Ich zeige mich einsichtig, laufe zur Verkehrsader Potsdamer Chaussee und entdecke dort Gebäude wie z.B. den Heidehof (rechtes Bild), deren Erkundung gemeinsam mit Dirk Jordan den Stadtteil Schlachtensee am 24.02.2026 abrunden wird.

Die nächste Tour dient dazu, die sehr lange Havelchaussee zunächst bis Spandau und den Kronprinzessinnenweg entlang der Autobahn zwischen den S-Bahn-Stationen Nikolassee und Grunewald abzuschreiten. Ich bin gespannt.

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