Jerusalem-Projekt

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Logo Schreibwerkstatt Integration and understanding through literacy and art…

… so lautet der Projekttitel für die internationale Schreib- und Kunstwoche in Jerusalem, an der 7 Jugendliche der Schreibwerkstatt Marzahn in den Herbstferien vom 23.10.2018 bis 31.10.2018  gemeinsam mit jungen Leuten aus Serbien und Israel teilnehmen werden. Projektpartner sind „Roter Baum“ Berlin UG, Udruženje Crveno drvo – Jugenverein „Roter Baum“ in Serbien und Havat Hanoar Hazioni – Dr. Israel Goldstein Youth Village of Honoar Hatsioni in Jerusalem.

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Gemeinsam mit der Schreibwerkstatt der Mark Twain Bibliothek hat die Gemeinnützige Unternehmensgesellschaft „Roter Baum“ ein Projekt entwickelt, dass inzwischen von der Deutschen Nationalagentur des Programmes Erasmus+ JUGEND IN AKTION bewilligt wurde.  Mittels kreativem Schreiben und künstlerischen Aktionen werden sich die Teilnehmenden mit Migration, Integration und gegenseitigem Verständnis auseinandersetzen. Die Jugendbegegnung thematisiert Interkulturalität und verwendet einen kreativen Ansatz, um benachteiligte Jugendliche anzusprechen, ihre Schlüsselkompetenzen zu stärken und sie zur Partizipation zu ermutigen.  Die Lernergebnisse werden mit dem Youthpass reflektiert und dokumentiert.

Bei dem Projekt wird ein spezielles Werkzeug der kreativen Schreibtechnik mit dem Namen Micro Non-Fiction verwendet. Das Ganze basiert auf persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer und denen, die sie während des Jugendaustauschs sammeln. Während 2/3 der Teilnehmer an Mikro-Non-Fiction-kreativen Schreib-Geschichten arbeiten, werden die anderen an der künstlerischen Entwicklung von Charakteren in Comic-Form arbeiten und die Geschichten der Teilnehmer kreativ und visuell begleiten. Diese Kurzgeschichten werden zusammen mit den Comics als Postkarte veröffentlicht und an die lokalen Partner verteilt. Es wird allen helfen, die Kommunikation über verschiedene Kulturen und gesellschaftliche Gruppen hinweg kreativ zu gestalten und Prozesse und Probleme zu sehen, die sich aus Individuen unterschiedlicher religiöser, sozialer und pädagogischer Herkunft ergeben. Neben der Sprache in der Gruppe konzentriert sich die interkulturelle Kommunikation auf soziale Attribute und Denkmuster,  Sprachen und Bräuche von Menschen aus anderen Ländern.

Angeleitet werden die Jugendlichen von der Ethnologin / Autorin / Künstlerin / Poetischen Spielraumeröffnerin Antonia Isabelle Weisz.

Hier in der Jerusalem agenda kann man den Zeitplan nachlesen und im Jerusalem timetable mit ausführlichen Erläuterungen.

Zur Einstimmung noch ein paar Fotos von früheren Reisen: