Berliner Nord-Süd-Weg – Von Lichterfelde bis Park am Gleisdreieck

Diese Gegend im Süden Berlins war mir bis jetzt wenig vertraut. Also habe ich mich auf den Weg gemacht. Startpunkt meiner Wanderung war der S-Bhf. Lichtenrade, von dort aus arbeitete ich mich Richtung Norden entlang des Wanderweges Nummer 5, auch Nord-Süd-Weg genannt, nur eben in umgekehrter Richtung.
Auf den Fotos ist zu erkennen, dass ich überwiegend durchs Grüne gelaufen bin. Ganz erstaunlich, zumal man rechts und links des Weges Häuser und vielbefahrene Straßen passiert, ohne davon etwas zu merken. Es zieht sich praktisch ein schmaler grüner Gürtel durch Berlin. Fantastisch!
Besonders schön fand ich den Freizeitpark Marienfelde mit Berg und Aussichtspunkt. Sehr ähnlich dem Ahrensfelder Berg und dem Wuhlewanderweg.
Hier knüpfe ich an, denn am 19. Juli 2016 setzte ich meine Wanderung hier fort.
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Unweit vom S-Bhf. Attilastraße steht dieses attraktive Gebäude – die Steglitzer Musikschule.
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Nach einiger Zeit erreichte ich den Insulaner mit Sternwarte und Planetarium. Von oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt.
Vorbei am S-Bahnhof Priesterweg trat ich ein in den Hans-Baluschek-Park, Teil des Schöneberger Südgeländes. Er zieht sich 1,5 km lang und ist ein schmaler Grünzug. Von hier aus kann man durchgängig bis ins Regierungsviertel laufen. Hans Baluschek war ein Maler, in dessen Bildern hauptsächlich das Berliner Volksleben und die Eisenbahn auftauchen. Hier legte ich eine Rast ein.
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20160719_151146[1] Danach gings weiter auf einem nicht ganz so grünen Wegestück entlang des Bahnhofs Südkreuz.
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Danach tauchte unübersehbar das Gasometer auf, bekannt aus dem Fernsehen mit Günther Jauch. Von dort aus schlängelt sich ein schöner Weg bis fast zur Kolonnenstraße.
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Ein Abstecher auf den Zwölf-Apostel-Friedhof führte mich zu diesen Kindergräbern.
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Doch bei diesem Anblick verflog die traurige Stimmung sofort wieder.
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Hier an der Monumentenbrücke verlor ich die Wegmarkierung, die mich in den mir schon bekannten Park am Gleisdreieck geführt hätte. Vielleicht war mein Blick zu sehr gefangen von dem roten Häuserblock. Aber ich beschloss, einfach die hier beginnende Kreuzbergstraße weiterzulaufen und betrat vertrautes Terrain.
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Der Viktoria-Wasserfall.
Hier beendete ich den zweiten Abschnitt des Nord-Süd-Weges, schlenderte noch durch die Bergmann-Straße und die Marheinecke-Markthalle.
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Am nächsten Tag legte ich einen Ruhetag auf Balkonien ein. Auch mal schön.