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16. Januar 2026 | Steglitz-Zehlendorf (Wannsee) | Uferpromenade, Pfaueninsel, Nikolskoe, Moorlake, Pfaueninselchaussee

„Hat man etwas im Herzen, spricht das Auge es, als sei´s der Mund.“ (Japanisches Sprichwort) – Kalenderspruch des Tages

Auf die Gefahr hin, dass ich meine Leser langweile, muss ich nochmal auf Wilhelm Conrad zurückkommen. Was für ein Mann! Letztendlich gäbe es Wannsee nicht in dieser Form, hätte er nicht den Mut und das Geld gehabt, sich entgegen aller Spötteleien seiner Zeitgenossen dem Projekt Villencolonie Alsen mit Haut und Haar zu verschreiben und sogar eine Bahnanbindung zu erwirken. In dem von mir so hochgelobten Buch gibt es einen Lageplan aus der damaligen Zeit mit Namen der Käufer und noch käuflichen Parzellen. Ich habe ihn sogar mit Lupe studiert, die ich mir eigens für meine Recherchen zugelegt habe. Erst jetzt wird mir bewusst, dass sich in der Conrad-Straße das Zentrum der Kolonie in Form eines Hippodroms wiederfindet, auf der Karte deutlich zu erkennen:

Nach und nach entdeckten auch andere Industrielle, Bankiers, Künstler, Architekten, Wissenschaftler und Verleger die Exklusivität dieser Grundstücke für sich. In dem Buch werden die Biografien der sich hier versammelten Hautevolee spannend wie ein Krimi geschildert (bis hin zu verprügelten Ehefrauen) und mittels historischer Fotos Einblicke in ihre Villen gegeben und was nach dem Krieg daraus geworden ist. Beim Lesen wird mir bewusst, wie schnell Menschen, ihr enormer Einfluss vor allem auf die Wirtschaft und auch ihre nicht zu unterschätzenden Leistungen vergessen werden, auch, wenn diese oft essentiell für den industriellen und technischen Fortschritt in ganz Europa waren. Ein Lämpchen nach dem anderen fängt in meinem Kopf an zu leuchten, ungeahnte Zusammenhänge tun sich auf und ich habe das Gefühl, eine Zeitreise zu machen. Unbedingt erwähnen muss ich noch, dass der Name „Alsen“ aus einem wiederum sehr unsympathischen Grund gewählt wurde: Er sollte an die Kapitulation der dänischen Insel Alsen 1864 erinnern, die den Sieg Preußens über Dänemark besiegelt hat. Der Schwager Conrads namens General Louis Max Napoleon von Colomier hatte an der Erstürmung der Insel teilgenommen. Nach ihm ist die Straße benannt, in der sich die Liebermann-Villa befindet. Also protziges Siegergehabe, so war das eben.

Auch später, wenn ich mich am Ostufer des Wannsees rumtreibe, werden Conrad und Alsen nochmal eine Rolle spielen. Namen und Eindrücke, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich bin Conrad-infiziert!

Bevor ich mich meinen heutigen Erlebnissen zuwende, muss ich noch von einem Dialog mit einer Verkäuferin bei kik erzählen. Ich kam auf die Idee, dort eventuell eine Lupe kaufen zu können und wandte mich an die Mitarbeiterin: „Entschuldigung, kann ich Sie mal was fragen?“ Sie: „Erst mal Juten Tach! Soviel Zeit muss sein! Dann können Sie auch Ihre Frage stellen!“ Klar, sie hat ja recht. Also nochmal von vorne: „Guten Tag, gibt es hier Lupen?“ Sie: „Ne, ich hab hier zwar eine immer bei mir – die braucht man, aber die habe ich bei Fielmann gekauft. War nicht billig, sogar mit Beleuchtung, aber die funktioniert nicht mehr. Die war in meiner Hosentasche immer an, deswegen geht die nicht mehr. Brauche ich auch nicht. Ich wechsle keine Batterie. Ich mag sowieso keine Batterien. Alles Umweltverschmutzung. Vor allem Autobatterien! Wenn ich die Grünen schon höre – wir brauchen mehr Elektroautos. Und was ist mit den Batterien? So ein Quatsch. Ich bin grün, ich achte auf die Umwelt. Aber Krieg ist auch Umweltverschmutzung. Redet keiner drüber! Und dann diese Papp-Trinkröhrchen! Ist auch alles beschichtet. Alles Blödsinn. Was Sie hier kaufen, geht ja noch (eine Jacke), aber fast alles hier in diesem Laden ist aus Plaste und das meiste braucht doch kein Mensch! Aber wegen der Lupe – gehen Sie doch mal zum Optiker, da sind sie zwar teurer, aber halten länger. Schönen Tach noch!“ Eins muss man ihr lassen: Sie hat in allen Punkten recht!

Ich danke meiner Zahnärztin aus vollem Herzen, dass ich wegen des gestrigen Termins meine Tagesetappe auf heute verlegen musste. Was für ein schönes Wetter wird mich heute begleiten! Der blaue Himmel auf dem Bild zeugt davon, und wenn man mal ganz genau hinschaut, sieht man sogar die Gänse, die laut zeternd über mich hinwegfliegen. Ich verlasse selbstdiszipliniert und pünktlich um 8 Uhr meine Wohnung. Wer mich kennt, weiß, welche Meisterleistung das für mich ist! Auf der Fahrt nach Wannsee treffe ich eine Kollegin aus Mitte, wohnhaft in Mahlsdorf, die auf dem Weg zur Arbeit ist. Wir tauschen uns lautstark und wortreich aus über Arbeit (natürlich), Ruhestand, Rückenschmerzen, Alterserscheinungen (hier kann ich gar nicht mitreden), Fersensporn (hier schon), Operationen, Rehasport, Engagement, die heutige Jugend und ihre (Nicht)belastbarkeit, Kolleginnen u.v.m. So vergeht die Zeit wie im Flug und bald bin ich auch schon im Bus, der mich bis zum Flensburger Löwen bringt, dem Startpunkt meiner heutigen Wanderung. So kann ich die Straße Am Großen Wannsee nochmal in Ruhe aus meiner erhöhten Sitzposition betrachten und muss erneut feststellen, dass hier nichts mehr das einstige Gestaltungskonzept erahnen lässt. Die Häuser, die nun an Stelle der einstigen Prachtvillen stehen, wirken betont sachlich, der Blick des Betrachters findet keinen Halt an den glatten, schnörkellosen, meist weißen Fassaden. Einmal hingeschaut, hat man sie sofort wieder vergessen. In Gedanken versunken, verpasse ich meine Station (zum Glück – wie sich herausstellt) und lande wieder vor dem offenen Eingangstor (gegenüber der Wannsee-Schulen) zum ehemaligen Gelände der Reichsluftschutzschule, später Krankenhaus. Ein Wink des Schicksals? Eine Frau mit Hund bewegt sich auch in diese Richtung und ich frage sie, ob man denn da reingehen darf. „Klar“, sagt sie fröhlich. „Hier kann man schön spazieren gehen!“ Ich äußere meine Befangenheit, weil das alles ja doch ganz schön spooky anmutet. „Ja, da haben Sie recht! Das war mal ein Krankenhausgelände und steht jetzt leer. Schauen Sie sich ruhig mal um!“ Das mache ich dann auch und betrachte zunächst staunend dieses Gebäude, das direkt an der Straße steht und erstaunlicherweise mal eine Kirche war:

Inmitten fröhlichen Vogelgezwitschers, herrlich frischer, klarer Luft und sonnenbeschienenen Wegen streife ich durch diesen Lost Place der besonderen Art, der mir seine wechselvolle Vergangenheit in einem erbärmlichen Zustand präsentiert (auf dem letzten Bild nochmal der Bunker):

Irgendwann habe ich dann genug von Ruinen und mache mich auf den Weg zum Löwen. Unterwegs begegnet mir die Müllabfuhr mit folgendem Slogan: „Wannsee´n wir uns wieder? Schon bald – wir kehr´n zurück!“ Herrlich, ich liebe solche Wortspiele.

Der Blick vom Denkmal auf den Wannsee ist heute bedeutend erfreulicher als am Dienstag, doch die Wege sind weiterhin sehr tückisch. Ich wende mich nach links der Uferpromenade zu und muss ziemlich aufpassen, nicht ins Wanken zu geraten.

Die Sträucher am Rand ermöglichen rutschfreies Laufen, allerdings bringe ich damit einen Wachhund hinterm Zaun fast zum Kollabieren, denn er erlebt wohl selten, dass jemand dem Zaun und somit ihm dermaßen auf die Pelle rückt. Er beruhigt sich erst, als ich schon lange außer Sichtweite bin. Ab jetzt genieße ich den Luxus, auch mal abseits von Straßen zu laufen, denn heute kann ich lediglich drei an der Zahl auf dem Stadtplan anstreichen. Rechts glitzert der noch vereiste See, links ist Wald und keine Menschenseele außer mir tapst hier durch die Landschaft.

Es dauert gar nicht lange, bis ich das Wirtshaus Pfaueninsel erspähe und gleich daneben den Fähranleger.

Die Fähre selbst steht gegenüber an der Insel, so dass ich also warten muss, um überzusetzen. Laut Internet und Aushang pendelt sie alle 15-20 Minuten. Ok, dann warte ich also. Ich vertreibe mir die Zeit mit Essen, Trinken, Handy gucken, Enten beobachten, Aushänge und Fahrpläne inspizieren, Fahrkartenautomat ausprobieren, hin- und herflanieren. Sogar die Parkordnung studiere ich Satz für Satz. Nichts deutet darauf hin, dass die Fähre vielleicht doch noch nicht in Betrieb ist, außer, dass sie nicht kommt. Ich stelle mich gut sichtbar an der Absperrung auf, vielleicht hat mich der Fährmann noch nicht gesehen und denkt, wenn da drüben niemand steht, muss er ja auch nicht fahren. Ein Mann mit Hund schlendert heran und ich frage ihn: „Wissen Sie, ob die Fähre in Betrieb ist?“ „Das glaube ich nicht“, meint er, „die sieht nicht so aus. Jetzt ist doch bestimmt Winterpause. Aber fragen Sie doch mal im Wirtshaus!“ Sein Hund hat inzwischen ein Bad genommen und katapultiert sich umgehend wild schüttelnd wieder an Land. So kalt hat er sich das Wasser wohl nicht vorgestellt. Er wird von seinem Herrchen ausgelacht und beide trollen sich von dannen. Ratlos stehe ich noch ein bisschen rum und gehe schließlich weiter. Was soll ich denn auch im Januar auf der Pfaueninsel! Pfff…

Von hier aus ist es nicht weit zur Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe. Sie steht auf einer Anhöhe, die ich gerade erklimme, als ich ein Schiffsignal höre. Durch die Bäume hindurch kann ich erkennen, dass sich das Wasser unter der Fähre sprudelnd in Bewegung setzt. Ich glaub´s nicht! Jetzt auf einmal! Kurz überlege ich, dann kehre ich um, sprinte zum Anleger, ziehe flugs noch einen Fahrschein am Automaten und hechte im letzten Moment auf die Fähre. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich in den nächsten 1,5 Stunden herausstellen wird, denn ich bin die einzige Passagierin und habe somit die Pfaueninsel ganz für mich allein, vom Personal mal abgesehen. Welch ein Luxus! Ich fühle mich wie Prinzessin Renate von Fersensporn und lustwandle auf allen Wegen ringsherum und kreuz und quer. Vermutlich waren die meisten Berliner schon mal hier, dann aber bestimmt im Frühling oder Sommer. Auch ich hätte es nicht für möglich gehalten, wie reizvoll die Insel im Winter sein kann. Vielleicht können die Fotos die einzigartige Atmosphäre vermitteln:

Natürlich sind das Schloss, die Meierei und gastronomische Einrichtungen geschlossen, aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Die Wege sind mit einem sandartigen Belag aufgefüllt, der sich unter den Füßen wie ein Teppich ausnimmt. Ein hunde- und menschenfreier Park, viele im wahrsten Sinn zauberhafte Gebäude mit dazugehörigen Infotafeln, blauer Himmel mit Schleierwolken, der im Wannsee sein Pendant findet, klare Luft, ein paar Schafe und ab und zu mal ein Pfau – ich genieße alles in vollen Zügen. Was ich nicht wusste: Die Pfaueninsel bestand früher aus zwei Teilen, einer größeren Hauptinsel und einer kleinen Insel im Norden. Dazwischen war ein schmaler Wasserstreifen, der sich im Laufe der Zeit in ein Moor verwandelte. Man kann das noch erkennen an einer Feuchtwiese. Früher hieß sie Kanincheninsel, weil dort selbige gezüchtet wurden. König Friedrich Wilhelm II. kaufte 1793 die Insel und ließ sie bebauen mit dem Schloss (seinem Liebesnest für seine Herzensdame Wilhelmine), Meierei usw. Auch hier waren Schadow und Schinkel am Werk. Friedrich Wilhelm III. ließ weiterbauen, z.B. den Königin-Luise-Gedächtnistempel. Ab 1821 durfte sich auch das gemeine Volk dort tummeln, allerdings nur, wenn kein Mitglied der königlichen Familie auf der Insel weilte. Aber immerhin! 1936 ließen die Nationalsozialisten hier die Abschlussparty der Olympischen Sommerspiele steigen. In dem Buch „Berliner Inseln“ von Lorenz Maroldt, Ann-Kathrin Hipp und Nadine Voss trägt das Kapitel zur Pfaueninsel die Überschrift „Ein Königreich für den Kitsch“. Dort ist viel Insiderwissen zu finden, u.a., dass der ehemalige Kastellan und Gärtner Michael Seiler heute immer noch dort lebt. Er müsste mittlerweile 84 Jahre sein. Er sagt: „Gärten lebt man durch ihre Wege. Jeder Weg ist eine Aufforderung, sich zu entscheiden. Je nach Stimmungslage geht man wütend links runter, fröhlich rechts um die Kurve und melancholisch geradeaus.“ Ich entscheide mich tatsächlich meistens für fröhlich rechts, doch irgendwann sind alle Wege gegangen.

Die Fähre steht bereit, ich setze mich dort auf eine Bank, recke mein Gesicht der Sonne entgegen und übe mich in Geduld. Denn hier entscheiden andere, wann es weitergeht. Ich hoffe, dass ich um 14 Uhr oben an der Kirche sein kann, um das Glockenspiel zu jeder vollen Stunde ganz aus der Nähe erleben zu können, aber der Fährmann lässt sich Zeit. 13.56 Uhr legen wir an und ich eile den Berg hinauf, schaffe es aber nicht mehr rechtzeitig. Hören kann ich es, aber als ich angekommen bin, stehen die Glocken wieder still. Ich habe ein Video mit dem Glockenspiel gefunden, das gleichzeitig Einblick bietet ins Innere der Kirche:

Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf den Wannsee und die Pfaueninsel, wo das Glockenspiel übrigens viel deutlicher zu hören war als in unmittelbarer Nähe der Kirche.

Nun endlich stehe ich an einer der drei Straßen, die heute abzuarbeiten sind – Nikolskoer Weg, gegenüber der Kirche ein schönes Gebäude, vermutlich das Pfarrhaus. Ich bleibe aber im Wald, parallel zur Straße, erreiche das Gasthaus Nikolskoe und fühle mich spätestens jetzt wie in Russland. Das Blockhaus ist gut besucht, man sieht eine Menge wohlig schmatzender Leute darin sitzen und es duftet verführerisch! Das ist einer der wenigen Momente, in denen ich mir eine Begleitung an meine Seite wünsche, denn allein essen gehen hat mir noch nie Spaß gemacht. Doch es hat auch sein Gutes, schließlich will ich laufen und nicht schlemmen! Den Blick von der Terrasse nehme ich noch mit,

überlege, ob ich die Treppen nach unten zum Uferweg nehme, entscheide mich dann aber für die Straße. Ein paar Meter will ich sie schließlich gehen, sonst zählt das nicht. Es dauert nicht lange, bis sie rechts in den Moorlakeweg mündet, die zweite Straße von heute. Kurz darauf erstrahlt das Wirtshaus Moorlake inmitten einer Senke.

Ich habe es ganz anders in Erinnerung: dunkler, wuchtiger, uriger. Es ist allerdings bestimmt zwanzig Jahre her, seit ich das letzte Mal hier war und es ist nicht auszuschließen, dass eine Modernisierung stattgefunden hat. Beim Blick in die andere Richtung sehe ich gerade noch einen langen Schleppkahn hinter der Waldkante verschwinden:

Nun muss ich zurück bis zum Fähranleger, natürlich auf der Straße, wie es sich für mich als Straßenläuferin gehört und dort weiter auf der Pfaueninselchaussee bis zur Zivilisation in der Königstraße. Sie zieht sich, hat aber den Vorteil, dass ich endlich richtig Tempo machen kann. Als eine Bushaltestelle in Sicht kommt, meldet sich kurz mein Teufelchen, doch der Blick auf den Fahrplan lässt es sofort wieder den Hals einziehen. Der Bus fährt wochentags alle zwei Stunden, dafür am Wochenende stündlich, was natürlich sehr vernünftig ist.

Würde ich warten, könnte ich in der Zeit die Chaussee sechsmal hoch und runter laufen. Da es noch nicht so spät ist, ziehe ich in Erwägung, dem Rundfunkturm auf dem Schäferberg noch einen Besuch abzustatten. Er muss sich irgendwo rechts von mir befinden, ist aber nirgendwo zu entdecken. Ich hole meinen Plan raus, checke bei Google Maps meinen Standort und werde von einer Frau (natürlich mit Hund) angesprochen, ob sie mir helfen könne. Ich nenne ihr mein Ziel und sie lacht. „Das habe ich auch schon so oft versucht, aber es ist mir noch nie gelungen, ihn zu finden!“ Das ist beruhigend, spornt mich aber an. So schwer kann das doch nicht sein. „Man sieht ihn ja ständig von weitem“, erwidere ich, „aber sobald man sich ihm nähert, verschwindet er aus dem Bild.“ Sie stimmt mir fröhlich zu, wir sind uns aber einig, dass die von mir angepeilte Richtung so falsch nicht sein kann. Also verschwinde ich auf diversen Waldpfaden und lasse mich von meinem Gefühl navigieren. Doch wie Loriot schon sagte – mit meinem Gefühl stimmt offenbar etwas nicht, denn ich sehe an einem Wegweiser, dass ich wieder auf dem Weg zur Pfaueninsel bin. Ich gebe auf, wende mich der Geräuschkulisse der Königstraße zu, passiere ein Grundstück, das vielleicht einen neuen Besitzer sucht und trete an dem alten Meilenstein aus dem Wald heraus.

Der Funkturm wandert nun in der Monatsvorschau eine Zeile nach unten in meinen Plan für Montag: Schäferberg mit Funkturm, Volkspark Klein-Glienicke, Schloss Glienicke, Böttcherberg. Montag, werden Sie sich fragen? Genau, es ist noch einmal wegen eines Termins am Dienstag eine Abweichung nötig. Wie es aussieht, werde ich auch in Glienicke einen sonnigen Tag verbringen und stehe in den Startlöchern!