Das erste Treffen der Schreibwerkstatt im neuen Jahr startete mit Luisa Thiele vom Jugendrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Sie war unser Gast und hat den 28 anwesenden Jugendlichen die Aufgaben des Jugendrates vorgestellt und sie ermutigt, sich dafür zu bewerben und aktiv einzubringen. „bespricht. berät. bewegt.“ ist das Motto des Jugendrates der mabb. Als erste Landesmedienanstalt in Deutschland hat die mabb im Jahr 2023 einen Jugendrat ins Leben gerufen. Mit kritischem Geist und wachen Blick für unsere Medienwelt bereichern die Jugendrat-Mitglieder die Arbeit der mabb mit der Perspektive junger Menschen. Statt „Youthwashing“ wird auf echte Jugendbeteiligung gesetzt. Wer zwischen 14 und 20 Jahre als ist, darf mit seiner Stimme Bewegung in die Sicherung der Medienvielfalt bringen.

Nach diesem Input wurde die Schreibwerkstatt mit dem beliebten Umknickspiel eröffnet. Satz für Satz entstehen reihum meist ziemlich witzige Geschichten. Dieses Mal wurde ein erhöhter Schwierigkeitsgrad eingeführt, indem Paarreime gebildet werden mussten. Die anschließende Vorleserunde machte deutlich, dass diese Art zu reimen Texte noch simpler klingen lässt, als sie eigentlich schon sind. War ein Versuch! 😉
Danach widmeten wir uns einem absolut ernsthaften Thema, nämlich der „Weisheit der Spülknöpfe“. Angeregt durch Überlegungen einer Teilnehmerin zur richtigen Bedienung der großen und kleinen Spülknöpfe, machten wir uns in verschiedenen Geschichten entweder Gedanken über unsere eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit Toilettenspülungen oder ließen unsere Fantasie die wildesten Konstellationen erfinden. Die Ergebnisse waren sehr unterhaltsam! Hier sind ein paar Beispiele:
Anschließend las Nathan ein Stück eines Textes vor, an dem er schon lange zu Hause arbeitet und den er jeden Monat Stück für Stück der begeistert zuhörenden und Feedback gebenden Gruppe vorstellt.
Wer viel nachdenkt, hat auch Hunger. Deswegen stehen immer Leckereien auf dem Tisch. Selbstgebackener Kuchen, Kekse, Obst, Chips. Das Stillleben auf dem Tisch spricht Bände!



Und zum Abschluss wurde natürlich wieder Werwolf gespielt. Eddie, der Spielleiter hatte sehr gekonnt die Rollenkarten verteilt, so dass es dieses Mal ziemlich verzwickte Konstellationen gab und sich das Spiel fast 1,5 Stunden hinzog.
So kam es, dass unser Januar-Treffen 5,5 Stunden dauerte! Aber es hat wie immer großen Spaß gemacht. Im Februar wollen wir das Magicum Berlin besuchen, falls die Buchung erfolgreich ist. Wir freuen uns drauf!







