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Heute spielen wir

Unter diesem Motto trafen wir uns heute zum regulären Schreibwerkstatt-Samstag auf Zoom, um endlich mal wieder Werwölfe jagen zu können. Das letzte Mal war das vor gefühlt einem Jahr der Fall und somit einfach mal wieder nötig! Nachdem das Februar-Treffen von Corona-Müdigkeit geprägt war, weckte die Aussicht auf unser Lieblingsspiel doch ein paar Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr an den Laptop. Henriette brillierte als souveräne Spielleiterin und gab uns das Gefühl, direkt in der Bibliothek zu sitzen, es war wie in alten Zeiten. Amor, die Seherin, der Obdachlose und andere Dorfbewohner traten gegen die Werwölfe an, die wie immer bis zum Schluss versuchten, die anderen von ihrer Unbescholtenheit zu überzeugen und heimlich des Nachts ein Opfer zu verspeisen. Wir hatten viel Spaß und schafften sogar drei Runden.

Danach gings weiter mit Among Us. Einige verabschiedeten sich aus der Runde, andere kamen dazu – je nach Spielvorlieben. Zugegebenermaßen bin ich dieses Spiel betreffend an Ahnungs- und Kenntnislosigkeit nicht zu überbieten und somit war meine Figur auch gleich nach wenigen Augenblicken tot.

Das war aber nicht weiter schlimm, vermutlich funktionierte der Ablauf danach sogar besser! Ich habe mich jedenfalls gefreut, dass sich der harte Kern mal wieder getroffen hat und ich hoffe inständig, dass in Aussicht stehende wärmere Temperaturen demnächst eine Offline-Vor-Ort-Schreibwerkstatt im Freien möglich machen.

Des Kaisers neue Kleider

Vor einiger Zeit fiel mir Jorge Bucays Buch „Was Märchen über dich erzählen“ in die Hände. Darin stellt er fest, dass das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ kein klassisches Ende besitzt im Sinne von „… und wenn sie nicht gestorben sind…“ Anreiz genug, in unserer letzten Schreibwerkstatt des Jahres zu versuchen, ein passendes Ende für dieses besondere Märchen zu finden. Wer wissen möchte, welche Konsequenzen der Kaiser aus der Erkenntnis gezogen haben könnte, betrogen worden zu sein, kann das hier nachlesen:

Des Kaisers neue Kleider

Nach drei Runden „Stadt, Land, Fluss“ redeten wir über eine sehr interessante Aktion im Brecht-Haus. Dort kann man einen Text in Auftrag geben gegen eine Spende an PRO ASYL. Wir entschieden uns für die Teilnahme, jeder spendete 1 € und ich rundete auf 30 € auf. Als Textsorte wählten wir ein Horoskop und trugen ein paar Stichwörter zusammen wie z.B.

Mitglieder / Wahnsinn / Autoren / Zukunft / Marzahn / Gay / Neongrün / Stifte / Erfolgreich / Schreibfeder / Untergang / Schreibblockade / Klappentext / Eistee / Mandarine

Nun sind wir total gespannt, wie unser Horoskop ausfallen wird!

Zum Schluss zogen wir eine Fragekarte für unsere monatliche Debattierrunde:

Ein Thema, dass viele Betrachtungsweisen zulässt. Immer wieder spannend und beeindruckend, wie tiefgründig die Diskussionen geführt werden.