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05. Oktober 2026 | Spandau (Staaken) | Siedlung und Fort Hahneberg, Mauergedenkstätte, Berliner Bär, Neu-Jerusalem und grenzwertige Pfadfinderaktivitäten

„Ein Ast wiegt mich im tiefen Blau. Im tollen, herbstlichen Blattgewirr flimmern Falter, berauscht und irr. Axtschläge hallen in der Au.“ (Georg Trakl) – Kalenderspruch des Tages

Audio-Zusammenfassung des Textes mittels KI:

Eine Karte mit markierten Bereichen in verschiedenen Farben, die einige Siedlungen und Straßen zeigt, mit dem Datum "05.10." in roter Schrift.

An einem der vermutlich letzten schönen Herbsttage bin ich heute mit Vanessa verabredet. Am S-Bahnhof Savignyplatz warten wir an unterschiedlichen Eingängen aufeinander und wundern uns, wo die jeweils andere wohl bleibt, aber zum Glück gibt es ja Handys! So steigen wir also kurz darauf in den M49er Bus, der uns zuverlässig zum Startpunkt an der Heerstraße / Ecke Bergstraße bringt. Bis 1989 warnte an dieser Stelle links ein großes Hinweisschild mit der Aufschrift „Achtung! Hier beginnt die Sowjetzone“ die Passanten davor, weiterzulaufen, um zwei Meter weiter konkreter zu werden: „Achtung – Beginn der Zone des Friedens. Sie reicht über 10.000 km von hier bis zum Stillen Ozean“. Rechts wurde es noch eindeutiger: „Vaterland, Frieden, Sozialismus. Wir siegen!“ An genau dieser Stelle verlief die Grenze, die Staaken seit 1951 in zwei Hälften teilte. West-Staaken gehörte von nun an zur Verwaltung der Gemeinde Falkensee (Kreis Nauen) im Bezirk Potsdam und Ost-Staaken weiterhin zu Spandau und somit Berlin. Grund dafür war ein Gebietstausch zwischen der sowjetischen und britischen Besatzungsmacht. Die Briten benötigten den Flugplatz Gatow, der teilweise auf sowjetisch verwaltetem Gebiet lag. Als Ausgleich erhielten die Sowjets den westlichen Teil Staakens. Die Folgen für die Bevölkerung waren schrecklich, wie man sich vorstellen kann. Westberliner konnten auch nicht mal einfach so über die Grenze in die DDR, viele Hürden waren zu überwinden. Die Grenzübergangsstelle (GÜST) Heerstraße war nur für den Transitverkehr zwischen Westberlin und der Bundesrepublik vorgesehen, für die Einreise nach Ostberlin mussten andere Übergänge genutzt werden.

Eine Gedenkstätte erinnert an die Mauertoten, die von 1961 bis 1989 an der innerdeutschen Grenze ums Leben kamen, initiiert von der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau 1954 e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau. Erst hinterher lese ich in den „Notizen zur Spandauer Geschichte“ Band 1, dass in die Fläche acht hellere Granitsteine eingelassen wurden als Gedenksteine an die acht Toten, die ihr Leben an der Spandauer Mauer ließen. Namen sind darauf nicht vermerkt und auch sonst weist nichts darauf hin, welche Idee sich hinter dieser Anlage verbirgt. Ich finde das sehr schade, denn wie sonst sollen Betrachter das Konzept der Gedenkstätte erkennen, deren Pflasterung zudem von Unkraut durchsetzt ist und die helleren Steine kaum noch wahrnehmbar sind?

Im Juli hatte ich mich übrigens mit einer Mail an die Heimatkundliche Vereinigung gewandt mit der Einladung, mich auf der einen oder anderen Tour durch Spandau zu begleiten, damit ich aus erster Hand historische Hintergründe erfahre, doch eine Antwort habe ich nie erhalten. Auch das Bezirksamt Spandau, das ich über all meine Touren informiere, hat bisher keinerlei Reaktion gezeigt. Ich will mich ja nicht wichtiger machen, als ich bin, finde es aber schade, dass so gar keine Zusammenarbeit zustande zu kommen scheint.

Wir sind also heute auf ehemaligem DDR-Gebiet unterwegs und beschließen, zuerst die südliche Grenze von Staaken und somit Berlin abzulaufen, was ganz gut klappt, bis wir die wenigen Straßen der Siedlung am Fort Hahneberg erreichen.

Ab hier sieht es so aus, als sollte Spaziergängern der Zugang zu den direkt an die Brandenburger Feldflur grenzenden Straßen erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden. Wir nutzen die erste Gelegenheit, biegen in den Siedlungsweg ein und spazieren neugierig vorbei an einer über die Jahrzehnte hinweg gewachsenen fast dörflichen Gemeinschaft. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir als Fremde wahrgenommen werden, denn wer verirrt sich schon an einem Montag und überhaupt zu einem Spaziergang hierher? Ganz schön verdächtig! Die Häuser sind überwiegend neueren Datums, nur vereinzelt sehen wir seit langem verlassene Anwesen.

Die Grundstücke der Hahnebergsiedlung wurden um 1900 parzelliert, doch eine durchgehende Bebauung gab es damals noch nicht. Staaken gehörte nicht zu Berlin und war als Bauland noch nicht so begehrt. Es gab zwar erste Ansiedlungen bis 1945, doch auch danach war die Gegend Sperrgebiet und nicht sehr attraktiv als Wohnort. Erst nach der Wiedervereinigung und Rückgliederung West-Staakens an Berlin begann rege Bautätigkeit. Innerhalb weniger Jahre entstand der heutige offene Charakter einer Ansammlung aus Ein- und Zweifamilienhäusern.

Oft gibt es auch kleine Details zu entdecken, die so ein Haus noch etwas persönlicher wirken lassen:

Sehr berührend ist ein Zettel, der im Wind flattert und eine Art Grabrede für einen Baum enthält, der offensichtlich vor noch gar nicht so langer Zeit gefällt wurde, die Sägespäne sind ganz frisch. Wir machen uns Gedanken über den Grund, denn die Baumscheibe lässt für unser laienhaftes Auge keinerlei Krankheiten erkennen. Doch wird einfach so solch ein stattlicher Baum, der er gewesen sein muss, entfernt? Es herrschen schließlich strenge Auflagen für Baumfällarbeiten, viele haben das selbst schon erlebt. Ein Mann radelt vorbei und ruft angesichts der am Boden liegenden schlappen Luftballons, der Folie und des Geschenkbands: „Ist nicht schön, was passiert ist, aber das hier muss auch nicht sein. Alle sind immer so öko, aber das ist auch Umweltverschmutzung!“ Und schon ist er wieder weg.

Auf Google Maps ist der Baum noch zu erkennen und sieht aus wie eine Rotbuche mit riesiger Baumkrone, die über die Straße und weit in den benachbarten Garten hineinragt. Vielleicht war das der Stein des Anstoßes?

Ein Stückchen weiter lesen wir an einer Einfahrt der Straße Am Fort:

Es handelt sich hier um eine Filiale der Knobelsdorff-Schule – einem Oberstufenzentrum für Bautechnik, Berufsfachschule für das Bauhandwerk und Fachoberschule und berufliches Gymnasium. Während ich noch darüber sinniere, ob die Berufsbezeichnung Zimmerer nicht besser Zimmermann heißen sollte, lerne ich später, dass ich dem Zeitgeist mal wieder hinterher hinke. Zimmerer ist die moderne und zeitgemäße Version, Zimmermann die traditionelle. Ich vermute, das hängt mit der Schwierigkeit zusammen, eine weibliche Form von Zimmermann zu finden, obwohl Zimmerin auch nicht gerade erstrebenswert klingt. Neugierig geworden, bewegen wir uns auf das Schulgelände zu, werden aber kurz darauf von einer Schranke gestoppt. Mehrere junge Männer kommen uns entgegen, grüßen freundlich, sind aber schon ein bisschen verwundert über unser Interesse an ihrer Schule. Doch nicht nur sie, wie sich gleich herausstellt, sondern auch ein Hausmeister, der wissen möchte, was genau wir denn hier suchen. Nach anfänglichem Misstrauen wird er dann aber doch gesprächig und erzählt, dass diese Schranke nur gebaut wurde, weil es immer wieder vorkam, dass Besucher des Fort dachten, das wäre die Zufahrt dorthin. Seitdem ist das Betreten verboten und das Fotografieren auch, gibt er mir deutlich zu verstehen. Da er aber einen engen, auch emotionalen Bezug zur Schule zu haben scheint, probiere ich, ihm mit „Wissen Sie, wofür das Gelände früher diente?“ ein paar Details zum geschichtlichen Hintergrund zu entlocken, denn die Gebäude, die man von der Schranke aus sieht, scheinen etwas älter zu sein (ein Foto darf ich dann doch machen).

„Der Komplex wurde 1931/32 erbaut und als Lungenklinik genutzt“, weiß er zu berichten. „Später als Kaserne, dann von den Grenztruppen zu DDR-Zeiten. Danach stand das Gelände leer, bis alles für die Schule saniert wurde.“ Eine Lungenklinik scheint es aber hier nie gegeben zu haben, ich kann dazu absolut nichts finden. Was aber stimmt: Die Gebäude waren ursprünglich militärische Kasernenbauten aus den 1930er Jahren, die als Teil der Festungsinfrastruktur errichtet wurden und zum Fort Hahneberg gehörten.

Den nächsten Stopp legen wir am Friedhof Staaken ein und sind schwer beeindruckt. Zuerst bestaunen wir die Feierhalle. Die kleine Kapelle mit Dachreiter ist holzverkleidet und wurde 1910 erbaut. Ein separater, hölzerner Glockenturm wurde erst 2014 eingeweiht. Der Friedhof wurde schon 1874 als Alleequartierfriedhof angelegt, weil der Kirchhof an der Dorfkirche zu klein wurde. Alleequartierfriedhof bedeutet, dass er in rechteckige Grabfelder gegliedert und mit einem hierarchischen Wegeraster ausgestattet wurde, also Hauptwegen als Alleen. In den 1920er Jahren war zeitweise eine Schließung im Gespräch, aber die Staakener Bürgerschaft konnte das abwenden. Zum 150-jährigen Jubiläum 2024 begannen erste Sanierungsarbeiten. Die Wege wurden erneuert, Rampen und Treppen angelegt und Neupflanzungen vorgenommen, was deutlich zu erkennen ist und großen Eindruck auf uns macht.

Nun wird es Zeit, dass wir uns auf den Weg nach Neu-Jerusalem begeben. Laut Tracking-App, in der wirklich alle Wege eingezeichnet sind, könnten wir dabei gleich den Fahrländer Weg „abarbeiten“, wenn wir auf dem Grenzpfad dorthin balancieren und dann zur Heerstraße laufen. Er ist die einzige Straße in diesem Viertel, die sich in Brandenburg fortsetzt und nicht an der Stadtgrenze endet. Doch die Siedlungsbewohner machen uns mit Zäunen, Dickicht und Naturbarrieren einen dicken Strich durch den Plan, so dass wir einen großen Bogen schlagen müssen, überwiegend schon außerhalb von Berlin. „Wir sind ganz nah an der Straße“, jammere ich rum, „es muss doch möglich sein, die paar Meter durch den Wald zu überwinden!“ Und tatsächlich finden wir einen schmalen Pfad, der schnurstracks auf den Fahrländer Weg zusteuert. Anfangs. Dann verliert er sich im Unterholz. Wir stolpern über knackende Zweige, klettern über umgestürzte Bäume, versinken in Bodenlöchern, wischen uns Spinnweben aus dem Gesicht und Tannennadeln von der Hose. Umkehren ist keine Option, jetzt sind wir schon so weit gekommen, aber mir schießt ein frustrierender Gedanke in den Kopf, dessen Logik mich leider nicht früher ereilt hat. Wir steuern quer auf eine bebaute Straße zu, das heißt: Sollten wir sie jemals erreichen, dann stehen wir an der Rückseite der Grundstücke! Abgesehen davon, dass allein diese Tatsache auf die Bewohner sehr befremdlich wirken würde, sollten sie uns entdecken, müssten wir spätestens dann den Rückzug antreten. Doch Vanessa hofft auf Lücken zwischen den Grundstücken. Wie eine Pfadfinderin pirscht sie sich an abgelegtem Gartengrünschnitt vorbei, steigt über Totholzhecken und Laubhaufen und findet tatsächlich einen schmalen Pfad, auf dem wir endlich völlig eingestaubt, aber glücklich auf dem Staakener Weg landen, der ab Berlin zum Fahrlander Weg wird. Wir haben es geschafft! Grenzgänger, Zwischenweltenwanderer, Spurensucher – alles in einem.

Neu-Jerusalem ist eine der bemerkenswertesten Siedlungen der frühen Moderne. Die Wohnanlage entstand in den Jahren 1923 bis 1925 nach Plänen des Architekten Erwin Anton Gutkind und zählt heute zu den wichtigen Beispielen des Neuen Bauens in Berlin. Sie steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Die Siedlung wurde für Beschäftigte des damaligen Luftschiffhafens Staaken gleich gegenüber errichtet. Kennzeichnend sind die klaren, kubischen Bauformen, flachen Dächer und die bewusst sachliche Gestaltung. Die Häuser spiegeln den Aufbruch der 1920er Jahre wider, als Architekten nach neuen Lösungen für zeitgemäßes, funktionales und bezahlbares Wohnen suchten. Ein wichtiges Element des Konzepts waren die großzügigen Gärten, die von dem Landschaftsarchitekten Leberecht Migge geplant wurden. Sie sollten den Bewohnern nicht nur Freizeitflächen bieten, sondern auch die Möglichkeit zur Selbstversorgung eröffnen. Architektur und Freiraum wurden dabei als zusammengehörige Einheit gedacht.

Die Anlage umfasst 21 weitgehend gleich gestalteter Doppelhäuser sowie ein Einzelhaus auf beiden Seiten der Heerstraße mit jeweils ca. 700 m² Garten. Ihre strenge Formensprache hebt sich deutlich von den traditionelleren Wohngebieten jener Zeit ab und macht die Siedlung bis heute zu einem architektonischen Blickfang. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Neu-Jerusalem durch seine Lage am Rand West-Berlins lange in den Hintergrund, die Häuser verloren ihren Glanz. Einige wenige sind noch in einem Zustand, wie sie vermutlich schon zu DDR-Zeiten aussahen:

Doch die meisten Häuser der Siedlung haben mittlerweile einen frischen Anstrich bekommen. Ursprünglich waren sie im Erdgeschoss weiß verputzt und im Obergeschoss mit roten Klinkern verkleidet. Die Erstbewohner sollen diese aber schon in den 1920er Jahren abgeschlagen haben, offenbar war das nicht mehr modern. Wenn ich mir Fotos anschaue, muss ich aber sagen, dass sie nie wieder so gut aussahen wie damals. Aktuell haben schon viele dieser Fertigteilhäuser im Obergeschoss einen backsteinroten Anstrich bekommen, der vermutlich an den Urzustand 1923/24 erinnern soll.

Schaut man aber genauer hin, sieht man, dass hier noch einiges im Argen liegt. Teilweise ist die Farbe schon wieder abgeplatzt oder die Fensterrahmen sind in einem maroden Zustand. Ursprünglich war übrigens eine Familie pro Haushälfte untergebracht. Jetzt sind es zwei, so dass die avantgardistische Grundidee des Architekten des idealen Wohnens aus dem Gleichgewicht geraten ist.

An die Siedlung schließen sich mit der erst 2010 angelegten Ernst-Lange-Straße und Am Sonnenhügel Musterhäuser an, die teilweise entsprechend extravagant anmuten und mittlerweile bewohnt sind. Mich begeistert eine riesige Hecke, die ein Grundstück einzäunt und ich mache ein Foto. Dabei werde ich mit Argusaugen von einem Anwohner beobachtet, der sich am anderen Ende der Straße wie ein Fels in der Brandung vor seinem Gartenzaun aufbaut und uns so lange äußerst misstrauisch ins Visier nimmt, bis wir seinen Blicken entschwunden sind. Das blütenweiße Haus neben der hohen Hecke wage ich gar nicht mehr zu knipsen, so unwohl fühle ich mich. Statt auf ihn zuzugehen und seine Befürchtungen zu entkräften, mache ich mich aus dem Staub. Natürlich ärgere ich mich jetzt im Nachhinein darüber, aber Vanessa und ich haben in dem Moment einfach keine Lust auf unangenehme Diskussionen.

Nun ist auch auf der Heerstraße an dieser Stelle Berlin zu Ende, die sich ab Brandenburg Hamburger Chaussee nennt. 1967 beauftragte das Bezirksamt Spandau die Bildhauerin Lily Voigt mit der Anfertigung einer Skulptur des Berliner Bären. Ein Jahr später war es soweit – in Anwesenheit der Künstlerin und vieler Gäste wurde der Berliner Bär aus Spezialbeton an der Kontrollstelle von Staaken aufgestellt. 1972 wechselte er seinen Standort und wurde an der Zonengrenze zwischen dem britischen Sektor Berlins und West-Staaken auf Höhe der einmündenden Bergstraße aufgestellt. Seit der Wiedervereinigung wanderte er an die ursprüngliche Stadt- und Landesgrenze, wo er auch heute noch die ankommenden Besucher begrüßt.

Jetzt haben wir nur noch die Aufgabe, die Heerstraße zurückzulaufen, vorbei an einem ehemaligen Trafo- und Versorgungshaus der Grenzübergangsstelle. Sie dienten der Stromversorgung und als Funktionsgebäude und blieben als Relikte dieser Zeit erhalten. Wer möchte, kann sie kaufen!

Ein verlassener, beschädigter Gebäudeteil mit grauer Fassade, umgeben von Bäumen und Sträuchern, an einer Straße.

Zum Schluss bleibt ein Blick auf das Fort Hahneberg, das nur samstags sein Tor für Besucher öffnet. Ich war schon einmal hier, weswegen ich nicht allzu traurig bin, dass wir keinen Einlass finden, aber ich hatte gehofft, dass wir wenigstens bis auf den Hof kommen. Der Weg dorthin führt uns wieder durch Felder und Wiesen, weg von der lauten Heerstraße, deren Lärm sich mit jedem Meter Abstand immer deutlicher reduziert. Durch ein Guckloch im Tor werden wir von der anderen Seite von einem Wachmann mit Sohn beäugt und aufgeklärt, dass nur noch bis Ende Oktober die Teilnahme an Führungen möglich ist. Es ist ein Verein, der das alles möglich macht und ich ziehe meinen imaginären Hut vor dieser Leistung, aus einer stark gefährdeten Ruine ein lebendiges Denkmal zu machen und es vor allem zu erhalten.

Damit geht ein weiterer sonniger Wandertag zu Ende. Wir laufen wieder zur Heerstraße, winken der Naturschutzstation zu, die am vergangenen Wochenende zum Erntefest eingeladen hatte (der rbb berichtete darüber), gehen noch einen Kaffee trinken und treten die Heimreise an. Danke an Vanessa für die Begleitung, das Geleit aus dem Dickicht und die wunderbaren Gespräche!