Schreib, was du willst – aber schreib!

„In der Schreibwerkstatt geht es darum, lang gehegte Textideen endlich zu realisieren. Jugendliche, die schon immer ein Hörspiel machen, Lyrik oder Prosa schreiben, oder einen Performance-Text erarbeiten wollen, begegnen sich hier und schreiben gemeinsam. Dabei steht der Austausch mit den anderen Workshopteilnehmenden im Vordergrund: Dort, wo eine Vielzahl an Stilrichtungen, Ideen, Herangehensweisen, usw. aufeinandertreffen und diskutiert werden, erweitert sich der Vorstellungsradius und der Blick auf das eigene Schaffen wird geschärft. Im besten Fall brechen die Grenzen zwischen verschiedenen Ansätzen und Genres auf und es entsteht etwas völlig Neues.

Gerne auch kunstspartenübergreifend. Denn es ist beabsichtigt, im Laufe des Halbjahres Künstler*innen verschiedener Kunstrichtungen (z.B. Theater, Musik) einzuladen, um so auch den transdisziplinären Austausch zu fördern.“

So lautet die Beschreibung eines Projektes, das die Autorin Jana Heinicke im  Auftrag des Friedrich-Bödecker-Kreises im Land Berlin mit uns als Schreibwerkstatt und der Mark-Twain-Bibliothek als Projektpartner ab April 2019 durchführen wird. Finanziert wird das Ganze über Kultur macht stark.

Es wird in groben Zügen darauf hinauslaufen, dass jeder  unter Anleitung schreiben kann, was er will, z.B. ein Theaterstück, ein Hörspiel, Poetry Slam usw. Es ist geplant, in einem Tonstudio mit den Teilnehmer*innen Texte zu bearbeiten, mit Geräuschen zu versehen, mit Musik zu unterlegen, die auch selbst gespielt werden kann, wofür vielleicht auch die Musikinstrumente in unserer Bibliothek genutzt werden. Auch eine Theaterautorin soll eingeladen werden. Zum Projektende gibt es in der Bibliothek eine Abschlusspräsentation und ein Buch.