Schreibwerkstatt auf der Leipziger Buchmesse

Das schmerzhaft frühe Aufstehen wurde belohnt. Schon am Treffpunkt im Berliner Ostbahnhof verflogen die letzten Anzeichen von Müdigkeit, als immer mehr bunte Gestalten mit wallenden Mänteln, plüschigen Fellimitationen, Katzenohren und Rüschenkleidchen eintrudelten. Der richtige Bus war schnell gefunden, in dem wir das gesamte Unterdeck bevölkerten. Zwei Stunden später mischten wir uns unter die zahlreichen Besucher der Leipziger Buchmesse, jeder auf eigenen Wegen. Manche gingen gezielt vor anhand der Verlagsübersicht, andere ließen sich treiben und beobachteten das Geschehen, die meisten aber begaben sich schnurstracks in Halle 1 zur Manga-Convention. Die Fans solcher Art von Lesestoff und deren Figuren scheuten weder Kosten noch Mühe, ihre aufwändig gestalteten Kostüme zur Schau zu tragen und sorgten auch in diesem Jahr wieder für großes Aufsehen allerorten.

Wir aber trafen uns um 13 Uhr zu unserem großen Auftritt im Forum Kinder-Jugend-Bildung. Eine halbe Stunde hatten wir Zeit, über die Schreibwerkstatt zu berichten und unsere Texte vorzutragen. Alle Plätze waren besetzt und ein aufmerksames Publikum verfolgte sichtlich beeindruckt unser Programm. Die Resonanz im Anschluss war überwältigend – wir wurden mit Lob und Anerkennung überschüttet! Ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst und das zum Weiterschreiben motiviert.

Auszüge aus dem Fotoalbum „Buchmesse 2017“:

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Über Renate Zimmermann

Leidenschaftliche Fußgängerin, Bibliothekarin, Leiterin der Schreibwerkstatt Marzahn und Organisatorin von Reisen und Projekten, hier dokumentiert.
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2 Antworten zu Schreibwerkstatt auf der Leipziger Buchmesse

  1. Simone Bade schreibt:

    Ich war mit meinem Neffen und einer Freundin bei Ihrer Veranstaltung auf der Buchmesse. Wir als Erwachsene waren sehr erstaunt, was Ihre Schützlinge für tolle Gedanken auf Papier gebracht haben. Hut ab. Leider hat mein 12jähriger Neffe keine Emotionen gezeigt, obwohl ich fest überzeugt bin, dass so eine Schreibwerkstatt etwas für ihn wäre. In ihm steck sehr viel Talent, aber er versteckt sich in seinem Zimmer und fühlt sich von seiner Umwelt unverstanden. Ihre jungen Talente haben so eine schöne Ausstrahlung. Ich bringe Ihrer Arbeit höchste Achtung entgegen. Mein Neffe wohnt in der Nähe von Königs Wusterhausen. Haben Sie Kontakt zu einem Verein o.ä. dort in der Umgebung?
    Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern alles Gute.
    mfg
    Simone Bade

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    • Liebe Frau Bade,
      Sie haben mir eine große Freude gemacht mit der Schilderung Ihrer Eindrücke. So viel Lob tut gut und motiviert, ich werde es auf jeden Fall weiterreichen an meine „Schreiberlinge“!
      Zu Ihrem Neffen:
      Sein Verhalten ist ganz normal. Viele meiner Leute waren oder sind genauso, wären niemals aus eigenem Antrieb zu uns gekommen. Meistens waren es Oma, Opa, Mama, Papa usw, die sie zu uns „geschleppt“ haben. Wenn sie dann aber gemerkt haben, dass in der Runde Gleichgesinnte sitzen mit den selben Problemen, tauten sie zusehends auf. Da ist es auch komischerweise egal, dass da so große Altersunterschiede herrschen.
      Schauen Sie doch mal nach auf http://www.schreibende-schueler.de. Dort finden Sie die Zirkel in Brandenburg. K-W ist nicht dabei, aber vielleicht ein Ort in Ihrer Nähe.
      Er kann natürlich auch gerne zu uns kommen, wenn der Weg kein Hindernis ist.
      Herzliche Grüße sendet Ihnen Renate Zimmermann

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